Hundesportfreunde Mittelhessen - Wir arbeiten im Team!

Schnüffeln im Team!


Wir trauern um Lothar Schäfer

... der – für uns alle unfassbar – ganz unerwartet und plötzlich seinen letzten Weg über die Regenbogenbrücke ging. So wie man ihn kannte: er hat es einfach getan, ohne viel Aufhebens, ohne viele Worte! Er hinterläßt eine große Lücke in unserer Mitte. Wir alle sind geschockt und unendlich traurig!

In dieser schweren Zeit sind wir an Beate´s, Beccy´s und Ivan´s  Seite und hoffen, dass sich Beate bald wieder in unserer Mitte richtig wohlfühlen kann.

Neben seiner Familie war ihm die Liebe zu den Hunden, dem Hundesport und dem Hundeverein eine Herzensangelegenheit. 

Lothar hatte unglaublich viel Herz. Das Geheimnis für sein inniges Verhältnis zu Hunden und Menschen war seine klare Art und seine natürlich Autorität. Er konnte Menschen – ob groß oder klein – und Hunde deutlich führen und ebenso klare Grenzen setzen. Ganz auffällig war, wie die Hunde auf Lothar reagierten und wie sie ihm ganz selbstverständlich Respekt zollten. 

Ohne Lothar hätte es unseren Verein nie gegeben! Er hat die Vereinsgründung im Jahr 2016 vorangetrieben, um den Hundesport im Allgemeinen und den Spürhundesport im Besonderen zu fördern. Und natürlich wurde Lothar auf der Gründungsversammlung – selbstverständlich einstimmig – als unser 1. Vorsitzender gewählt und blieb es bis zuletzt. Zudem stand er uns immer als kompetenter Trainer helfend zur Seite.

Bei den HSF-Mittelhessen ist auch nach Lothar´s Tod der von ihm so geschätzte Spürhundesport die wichtigste hundesportliche Säule. Lothars Ziel war es immer, uns Menschen im Verein viel Freude zu schenken und gleichzeitig die Hunde in ihrer Kernkompetenz „Nasenarbeit“ zu fordern und zu fördern. Daraus resultieren ansprechende Leistungen, mit denen unsere Mitglieder und ihre Hunde erfolgreich auf verschiedenen Turnieren konkurrieren können. Semi-pofessionelle Hunde eben.

Hunde und deren erzieherische und sportliche Ausbildung war nicht nur Lothars Hobby! Mit seiner ganz besonderen, respektvollen Art lebte und belebte er die Arbeit mit den Hunden. Die Mensch-Hund-Teambildung war Lothar unglaublich wichtig: den Menschen so zu motivieren, dass er seinen Hund anleiten kann und sich der Hund vertrauend auf seinen Menschen einlassen kann – und umgekehrt. Damit hat er uns und unser Leben mit den Hunden enorm bereichert!    

Und wer von uns erinnert sich nicht daran: Wie oft hat Lothar uns vermittelt, dass nicht der Hund, sondern das andere Ende der Leine das Problem ist. Er hat uns den Weg zum harmonischen Miteinander gezeigt. Die Geduld – die wir manches Mal nicht hatten – hat er uns mit seiner ruhigen und kompetenten Art nahegebracht. Und wenn dann doch mal ein Hund etwas widerspenstiger war, hatte er Beate als sein persönliches Backup an seiner Seite. 

Spürhundesport! entwickelte sich in den letzten Jahren unter der Teamarbeit von unseren Schäfers zu einem regelrechten Flächenbrand unter den Vereinen für eine sinnvolle und artgerechte Arbeit mit den Hunden. Selbst bei den hochbetagten Senioren unter den Vierbeinern lief bei der geliebten Sucharbeit die Nase immer auf Hochtouren und das Schwänzchen wedelte aufgeregt und fröhlich hin und her. 

Seine Art des Humors – herzerfrischend, manchmal auch trocken –, sein gewitzter Gesichtsausdruck, sein Grinsen ließen uns vor, während und nach dem Training immer wieder herzlich zusammen lachen. Ja, wir hatten viel Spaß!

  • Wenn sich Lothar die Mütze vom Kopf nahm, kräftig über seinen Kopf rubbelte und dabei nachdachte
  • Wenn seine Aufforderung erklang: „Auf jetzt, hol Deinen Hund – es wird gearbeitet!“
  • Wenn er seine Witze zum Besten gab, die teilweise schon soooo alt waren – und wir trotzdem drüber lachen mussten, weil Lothar bereits schon vor der Pointe losprustete

Diese und andere Erinnerungen sollen uns auch zukünftig immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Wir alle kennen Lothar als einen praktisch orientierten Menschen, der ungern viele Worte machte, sondern lieber „anpackte“. Worte setzte er gewählt dann ein, wenn er etwas zu sagen hatte.    

Und auch wenn es um den Hundeplatz als Solches ging, war Lothar DER kompetente Ansprechpartner. Er legte gerne selbst Hand an oder falls er keine Lösung für das Problem fand – was äußerst selten vorkam – organisierte er alles Erforderliche. Er war erst zufrieden und ließ erst dann locker, wenn alles wieder in Ordnung war.

Wir alle haben Lothar als einen sehr aktiven, in sich ruhenden, disziplinierten, besonnenen sowie ausgesprochen ehrlichen und ausgleichenden Mitmenschen kennen- und schätzen gelernt. Wir Zwei- und Vierbeiner haben uns immer gerne und vertrauensvoll leiten lassen.

Wir verlieren mit Lothar einen charismatischen Menschen, der Hunde, seinen Verein, sowie den Spürhundesport lebte und liebte. Er war immer für uns da!

Es ist uns eine Ehre, ihn ein Stück auf seinem Weg begleitet haben zu dürfen.

 

Es war schön mit Dir Lothar – Danke !  
Deine "Hundefamilie" vermisst Dich!



Unvergessen: Wir denken gerne und oft an unsere vierbeinigen verlorenen Weggefährten zurück!

Leider ist die Lebenszeit unserer Hunde nur soooo kurz ...



Bizzi ist am 27.01.2021 13,5-jährig in Begleitung seines Frauchens seinen letzten irdischen Weg gegangen. Seither vermisst auch Momo sein großes Vorbild Bizzi, der das kleine familiäre Rudel in souveräner Weise bis zum letzten Tag führte, sehr. Bizzi war ein eher introvertierter Hund, allerdings mit sehr viel Herz. Und ein großer Charmeur wenn es um die weibliche Hundewelt ging. Arbeiten mochte er trotz seiner Rückenproblematik bis zum letzten Tag. In der SHS-Suche war er sehr sorgfältig und wenn er seinen Gegenstand gefunden hatte, verwies er passiv in ganz vorbildlicher Art und Weise. Bis zum Schluss war er verlässlicher Besucher unseres Seniorentrainings, getreu dem Motto: Arbeiten - oh ja!



Brian, der braune Pudel-Skeptiker von Lindi und Peter war seit geraumer Zeit unser Alterpräsident. Und ging immer mit gutem Beispiel voran. Samstags packte Frauchen  regelmäßig die beiden Hunde ins Auto und los ging´s nach Wetzlar. So konnte Brian mit seiner geliebten Lindi immer noch fleißig die Beginner-Trümmerfelder unsicher machen. Bis zum Ende seiner Tage kurz vor seinem 14. Geburtstag - am 05.12.2020 - hat er immer noch sehr engagiert seinen Korken gesucht, gefunden und sicher angezeigt. Und das mit großem Spaß. Gelernt ist eben gelernt!



Am 24.07.2019 war der irdische Weg von Yumi zu Ende. Als Minibullterrier war sie eine echte Clownin, "wenn auch mit einem leichten Hang zum Größenwahn" (Heike´s Zitat).

Yumi war die Mutter von Heike´s zweiter Nase Macey. Als Supernase hat Yumi  bis in die Leistungsklasse 2 erfolgreich geschnüffelt. Ihre Suchlagen in den Trümmern waren ein echtes Erlebnis für menschliche Augen und Ohren. Sie hatte großen Spaß an "Klettertouren" und ihre Spürhundearbeit war ein echtes Hörspiel...


 

Am 07. April 2018 hat sich Johanna´s Spencer viel zu früh auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.  Die Beiden hatten eine wunderschöne Zeit zusammen, die leider nur 5 1/2 Jahre dauern sollte.

Spencer war der typische Dobermann: verspielt, ganz auf Frauchen fixiert und seeehr lernwillig. Schließlich war er der einzige Vierbeiner unserer Spiel- und Spaßrunde, der lesen konnte - ja, Johanna hat ihm das Lesen beigebracht! Dieses Team war einfach eine Klasse für sich!


 

Anfang März 2018 war der Weg für Anette´s Aussie Snoopy, für ihren "Bubi", letztlich zu schwer geworden ...

Anette schaut auf 13 gemeinsame und schöne Jahre zurück ... Zuerst im THS aktiv, fanden die Beiden dann 2011 ihr gemeinsames Hobby in der Nasenarbeit. Sie waren bis 2017 im SHS in der LK2 aktiv und erfolgreich.

Als eher gemütlicher Vertreter seiner Rasse suchte Snoopy ruhig, aber verlässlich nach seinem Objekt. Und war immer erst dann zufrieden, wenn er es seinem Frauchen recht gemacht hatte - und dafür ein Riesenlob erhielt. Das Leben mit SHS war einfach klasse.

Und nur wenige Tage später traf Uwe´s gleichaltriger Appenbeller "Anton" seinen Freund "Snoopy" auf anderer Ebene wieder ...


Hexe, über 12 Jahre lang die ständige Begleiterin von Joachim auf den mittelhessischen Hundeplätzen. Sie war eine der dienstältesten Spürhunde in unserer Runde und schnüffelte als solche wie ein Profi... Das Charakteristikum der Malinois-Hündin: sie drehte supergerne ihre Runden, beim Longieren und beim SHS. Im Trümmerfeld und in der Wiese begann sie zunächst stets mit einer Orientierungsrunde, bevor sie sorgfältig die einzelnen Trümmer nach ihrem Suchobjekt abscannte.  Als LK3-Hund ließ sie sich von nichts verleiten oder stoppen: Weder ihr Lieblingsschwein, das soooo schön grunzen konnte, noch die guuuten Würstchen, die im Suchfeld verteilt lagen ... Hexe suchte bis zum Schluss beharrlich nach ihrem Objekt ...


Im April 2017 kam es zum schmerzlichen Verlust unseres 100-Punkte-Garanten Mylo, der damit seiner  Herzensfreundin Aika folgte. Kerstin hatte ihn als knapp 3-Jährigen aus dem Auslandstierschutz bekommen und 7 schöne Jahre mit ihm verbringen dürfen.
Sein Credo: „...probier´s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Grüße aus dem Dschungelbuch).
FAZIT von KERSTIN und MYLO: Die Beziehung als Team stand im Mittelpunkt und entwickelte sich stetig durch die gemeinsame Arbeit weiter. Zu sehen wie eine tiefe Verbindung zwischen Hund/Mensch entstand, wuchs und aufblühte, bestätigte unsere Wahl für den SHS als gemeinsame Sportart.


Heidi musste ihre treue Begleiterin Aika im März 2016 gehen lassen. Sie wurde fast 12 Jahre alt.

Als typischer Labbi mochte Aika alle 2-Beiner, am liebsten natürlich Frauchen und gleich danach ihr Herrchen Klaus. Die 3 hatten jede Menge Spaß zusammen. Als Team betrieben Heidi und Aika zuerst THS und seit 2011 waren sie als Supergespann im SHS bis zur LK2 eifrig dabei.



 

Die Goldie-Hündin Leyla wird von Simone seit 2016 schmerzlich vermisst. 

Sie war bis zuletzt im SHS in der LK2 mit viel Arbeitsfreude dabei und konnte viele schöne Erfolge in der gemeinsamen Sucharbeit mit ihrem Frauchen erzielen. Es konnte ihr nach dem Ansetzen gar nicht schnell genug gehen, bis Simone sie endlich zum Suchen losschickte... Leyla wurde 12 Jahre alt.